Einmal sparen bei SRF: Die «Sendung des Monats» wird 2026 nur noch acht Mal ausgestrahlt.
Einmal nicht sparen bei SRF: Der hohe Lohn von 518’000 Franken für SRG-Generaldirektorin Susanne Wille wird nicht diskutiert.
Beim Satiremagazin von Gabriel Vetter und Fabienne Hadorn will das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) vermeiden, «dass ein monatliches Satireformat in den zuschauerschwächeren Sommermonaten an Wirkung verliert», wie SRF gegenüber dem Fernsehmagazin «Tele» bestätigte.
Man wolle die Sichtbarkeit stärken, deshalb sei eine Ausgabe in den Herbst verlegt worden, wo mit einer höheren Nutzung zu rechnen sei.
Gemäss «Tele» erreichte die «Sendung des Monats» im Juni 2024 nur 104’000 Zuschauer, im Oktober und November seien es über 190'000 gewesen.
Als Ersatz würden diesen Sommer Live-Mitschnitte von Bühnenauftritten Schweizer Humoristen ausgestrahlt.
Bei Susanne Willes hohem Salär, das höher ist als das von Bundesrat und Medienminister Albert Rösti, gibts hingegen nichts zu ändern.
«Susanne Willes Entlöhnung ist angesichts der Komplexität der Aufgabe, des Umfangs der Verantwortung und der Grösse des viersprachigen Unternehmens angemessen. Die Entschädigung liegt tiefer als in vergleichbaren Positionen anderer Service-public-Unternehmen», antwortet ein SRG-Sprecher im «SonntagsBlick» im Namen von SRG-Verwaltungsratspräsident Jean-Michel Cina.


