Schock bei Telebasel: Ab 2028 fällt mit jährlich 1,5 Millionen Franken ein zentraler Finanzierungsbeitrag aus dem Kabelnetz weg. BaselMedia bekommt das Geld nur noch bis Ende 2027, denn ab 2028 ist Sunrise UPC Eigentümerin des Kabelnetzes.
Für die Basler Stiftung ist klar, dass die Zukunft des Basler Lokalfernsehens «neu gedacht» und «gemeinsam getragen» werden müsse, wie es in einer Mitteilung heisst.
«Heute finanziert Telebasel sein Programm aus einer Kombination von Gebühren, Werbung und Beiträgen aus dem Kabelnetz», schreibt die Stiftung weiter. Mit einer «klaren Strategie» soll Unterstützung aus der Region die Zukunft des Senders sicherstellen.
Der Bereich «New Business» unter der Leitung von Nicolas Bieri, ehemaliger Redaktionsleiter und stellvertretender Chefredaktor, arbeitet an neuen Finanzierungs- und Partnerschaftsmodellen.
BaselMedia stärkt weiter die Verankerung der Region durch den Aufbau eines Community-Netzwerkes, das Telebasel ideell und finanziell mitträgt.
Mit der Initiative «Lueg nid nur zue. Trag mit!» lädt die Stiftung Bevölkerung, Unternehmen und Institutionen ein, sich gemeinsam für das regionale Fernsehen zu engagieren.
Für Telebasel-CEO Sandra Ziegler steht fest: «Mit Formaten wie Schnitzelbängg, FCB total oder Tattoo Parade leistet Telebasel für die Region einen Beitrag, der weit über den mit Gebührengeldern finanzierten Grundauftrag aus geht. Damit das auch in Zukunft bleibt, braucht es breite Unterstützung aus der Region.»




