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Mittwoch
06.05.2026

Digital

Die Text-Alarmierung richtet sich vor allem an Menschen mit einer Hörbeeinträchtigung... (Bild: Screenshot srf.ch)

Die Text-Alarmierung richtet sich vor allem an Menschen mit einer Hörbeeinträchtigung... (Bild: Screenshot srf.ch)

Die Polizei oder die Feuerwehr per Textnachricht alarmieren? Der Bund machts möglich.

Die Blaulichtorganisationen sollen künftig auch schriftlich in «Echtzeittexten» über das Smartphone erreicht werden können. 

Der Bundesrat hat mehrere Verordnungen angepasst, um ein «sicheres Notrufsystem zu fördern», wie es in Bundesbern heisst. 

Die Text-Alarmierung richtet sich vor allem an Menschen mit einer Hörbeeinträchtigung. Doch bevor es soweit ist, gibts noch alle Hände voll zu tun. 

So müssen laut Bund die Mobilfunknetze vollständig digitalisiert, die Alarmzentralen aufgerüstet, die Polizisten und Feuerwehrfrauen geschult und «umfangreiche Tests» durchgeführt werden.

Weiter will der Bund auch automatisierte Fahrzeugnotrufe, sogenannte «Next Generation eCall», ermöglichen. 

Bereits on air ist die neue Kurznummer 142. Die von der Opferhilfe Schweiz betriebene Anlaufstelle ist ein Hilfs- und Beratungsdienst für Opfer häuslicher Gewalt.

«Der Zugang zur Opferhilfe, wie auch zu den übrigen Hilfs- und Beratungsdiensten, muss kostenlos sein. Die Fernmeldedienstanbieterinnen dürfen keinerlei Anrufdaten bekanntgeben», schreibt der Bund dazu.