Der Berufsverband Autorinnen und Autoren der Schweiz (A*dS) hat an seiner Generalversammlung in Solothurn eine personelle Rochade beschlossen und einen neuen Verbandspreis verliehen.
Gastredner war der Literaturwissenschaftler Philipp Theisohn. In seinem Referat setzte er sich mit den Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf Literatur, Arbeitswelt und Gesellschaft auseinander. Dabei kritisierte er die politische und wirtschaftliche Machtballung hinter der Technologie.
Zum ersten Mal verlieh der Verband zudem den neuen A*dS-Preis. Die Auszeichnung ging an den Literaturblogger Gallus Frei-Tomic, der mit seinem Blog literaturblatt.ch Schweizer Literatur bespricht.
Zudem gabs an der GV, die als inoffizieller Auftakt zu den Solothurner Literaturtagen abgehalten wurde, mehrere personelle Wechsel: Zum neuen Vizepräsidenten wurde der St. Galler Slam-Poet und Kulturvermittler Richi Küttel gewählt.
Neu in den Vorstand ausserdem Daniel Badraun als Vertretung des rätoromanischen Sprachraums sowie Monique Kountangni für die Romandie. Verabschiedet wurden die bisherige Vizepräsidentin Camille Logoz und Vorstandsmitglied Fabiola Carigiet.
Ab Juli übernimmt Viola Cadruvi die Funktion der Ansprechpartnerin für den rätoromanischen Sprachraum. Bereits aktiv sind Karine Yoakim Pasquier für die Romandie und Laura Di Corcia für das Tessin.




