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Dienstag
28.04.2026

Medien / Publizistik

Der Verein «real 21 – die Welt verstehen» unterstützt und fördert mit dem Medienfonds die Berichterstattung in Deutschschweizer Medien über vergessene Länder und Themen der globalen Entwicklung… (Bild: Screenshot real21.ch)

Der Verein «real 21 – die Welt verstehen» unterstützt und fördert mit dem Medienfonds die Berichterstattung in Deutschschweizer Medien über vergessene Länder und Themen der globalen Entwicklung… (Bild: Screenshot real21.ch)

Der Verein «real 21 – die Welt verstehen» unterstützt Auslandsreportagen jenseits der Schlagzeilen: Seine Jury hat entschieden, mit einem Medienfonds acht Projekte mit Beiträgen zwischen 2´000 und 4´000 Franken zu unterstützen.

Die geförderten Projekte sind für Publikationen in den Medien «Beobachter», «Das Magazin», «NZZ am Sonntag», «Republik», «Surprise» und die «WochenZeitung» vorgesehen. Die meisten Reportagen würden sich mit Themen und Regionen befassen, die selten im medialen Fokus stehen, heisst es in der Mitteilung vom Dienstag.

«Die Zunahme an qualitativ hochstehenden Bewerbungen zeigt, dass es in den Schweizer Medien nicht an Ideen und Interesse mangelt für eine Auslandsberichterstattung jenseits der Schlagzeilen», sagt Martina Fehr, CEO des MAZ und Mitglied der Jury von «real 21».

Marco Fähndrich, Kommunikationsverantwortlicher von Alliance Sud und Präsident der Jury, fügt hinzu: «Gerade in Zeiten, in denen Kriege und Katastrophen immer mehr die Auslandsberichterstattung dominieren, ist es wichtig, dass die Journalist:innen sich vor Ort ein Bild machen und auch andere Geschichten zu Wort kommen lassen. Es freut uns sehr, dass immer öfters auch Kooperationen mit lokalen Medienschaffenden die Reportagen bereichern.»

Mit dem Medienfonds unterstützt «real 21» Journalistinnen und Journalisten, die vor Ort hinter die Schlagzeilen blicken und in Deutschschweizer Medien über Themen globaler Entwicklungen berichten. 

Der Verein wurde 2015 gegründet vom «MAZ. Institut für Journalismus und Kommunikation» und von «Alliance Sud, Schweizer Kompetenzzentrum für Internationale Zusammenarbeit und Entwicklungspolitik».