Mit einem Plus von 0,8 % ist der klassische Werbemarkt im Januar gestartet. Am meisten zu den 263,9 Millionen Brutto-Franken hat der Bereich Out-of-Home mit +14,8 % beigetragen, Radio schaffte einen Anstieg von 4,4 %.
Im Minus waren Print mit 8,6 %, Kino 11,3 % und TV 3,4 %. Der Fernsehbereich lag bei 89,8 Millionen Franken, das Plakat-Geschäft bei 89,2 Millionen Franken. «Mit einem Anteil von 33,8 % liegt Out-of-Home nur noch 0,2 Prozentpunkte hinter TV (34,0 %)», schreibt dazu Media Focus in der Januar-Bilanz.
Im digitalen Markt stand der Brutto-Werbedruck am Ende bei 247,9 Millionen Franken. Search dominierte mit 77,5 %, gefolgt von Display (16,5 %) und YouTube (6 %).
Der starke Anstieg im Vergleich zum Vorjahr mit einem Plus von 89,8 % sei vor allem durch Search getrieben (+138,6 %) und nicht organisch, da technische Anpassungen von Google 2025 im ersten Quartal zu Einschränkungen in der Erfassung geführt hätten, wie Media Focus berichtet.
Dadurch sei die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr punktuell eingeschränkt. Aber auch die Display-Lieferstatistik trage im Januar zum Anstieg bei (+20,7 %). YouTube hingegen ist mit -8,4 % rückläufig.
«Auffällig ist dabei, dass Verschiebungen rund um 20 Minuten zwei zentrale Effekte im Vorjahresvergleich verstärken: den markanten Rückgang im Printbereich sowie das überdurchschnittliche Wachstum bei Display», so Media Focus.




