Content:

Montag
12.01.2026

TV / Radio

Gute Laune in Luzern: 28‘000 Hörer und Hörerinnen hat Radio Pilatus dazugewonnen... (Bild: zVg/© Radio Pilatus)

Gute Laune in Luzern: 28‘000 Hörer und Hörerinnen hat Radio Pilatus dazugewonnen... (Bild: zVg/© Radio Pilatus)

Die Zugewinne an Hörer und Hörerinnen bei vielen privaten Radiosendern im zweiten Halbjahr 2025 sind imposant – ähnlich wie bereits in den Monaten Januar bis Juni unmittelbar nach dem UKW-Rückzug der SRG.

Spitzenreiter unter den Privaten ist wie bisher die Zentralschweizer Station Pilatus aus dem Hause CH Media. Sie konnte die Nettoreichweite im zweiten Halbjahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um 28‘000 erweitern. 

Damit schalteten 241‘000 Menschen ab 15 Jahren täglich Radio Pilatus ein, wie aus den am Montag publizierten Daten von Mediapuls hervorgeht.

Radio 24 erreichte mit knapp 227‘000 ein Plus von 20‘000 Hörenden und auf dem dritten Platz folgte Radio Zürisee mit einer Reichweite von 203‘000 Personen, womit das Regionalradio gegenüber dem zweiten Semester 2024 34‘000 Hörer und Hörerinnen dazugewinnen konnte.

Radio Central landete auf dem vierten Platz mit neu 201‘000 Hörer und Hörerinnen, gefolgt von Radio Argovia mit knapp 198‘000 Hörenden. 

Energy Zürich auf Rang sechs ist einer der wenigen privaten Sendern, die einen Reichweitenrückgang verzeichnete: Im zweiten Halbjahr 2025 schalteten täglich noch rund 189‘000 Menschen den Sender ein. Ein Jahr zuvor waren es noch 7‘000 mehr gewesen.

Ein krasses Beispiel ist auch Radio Top aus Winterthur, dessen Reichweite innert Jahresfrist von 67'000 auf 111'000 Hörer hochnellte. Und auch Radio BeO im Berner Oberland legte eine steile Steigerung hin von 45'000 auf 76'000 Hörerinnen.

Allerdings sind die Zahlen mit Vorsicht zu geniessen. Die Radioerhebung erfasst die lineare Nutzung von Radioprogrammen «über sämtliche analogen und digitalen Verbreitungsvektoren», wie Mediapulse deklariert.

Unberücksichtigt bleibt dabei die lineare Radionutzung über Kopfhörer. Das ist gerade bei den Jungen und bei Pendlern und Pendlerinnen eine Lücke, die nicht ganz ohne ist.