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Freitag
03.04.2026

Digital

Romands nutzen KI am stärksten (©Comparis)

Romands nutzen KI am stärksten (©Comparis)

ChatGPT, Google Gemini, Perplexity und andere KI-Helfer werden bereits von 76,1 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in der Schweiz genutzt.

In der Romandie sind die KI-Tools mit 81,6 Prozent deutlich stärker verbreitet als in der Deutschschweiz mit 74,1 Prozent.

2025 lag der Anteil bei 62,4 Prozent, 2024 waren es 49,7 Prozent. «Die Nutzung von KI-Tools wird immer selbstverständlicher. Durch KI-Funktionen in der Google-Suche kommt heute praktisch jede Internetnutzerin und jeder Internetnutzer automatisch mit künstlicher Intelligenz in Kontakt», sagt Jean-Claude Frick von Comparis zur Auswertung der repräsentativen Umfrage des Internet-Vergleichsdienstes.

Bei den 18- bis 35-Jährigen beträgt die Nutzungsrate 90,1 Prozent, gefolgt von den 36- bis 55-Jährigen mit 81,6 Prozent. Bei den über 56-Jährigen verwenden 52,1 Prozent KI-Tools.

Menschen mit höherer Bildung verwenden die Tools (82,5 Prozent) stärker als Personen mit niedriger oder mittlerer Bildung (69,4 Prozent), was auch mit dem Einkommen einher geht.

Haushalte über 8’000 Franken benutzen die KI-Tools zu 85,9 Prozent und solche zwischen 4’000 und 8’000 Franken Monatseinkommen werden von Comparis mit 76,6 Prozent angegeben. Bei Einkommen bis 4’000 Franken seien es 55,7 Prozent.

Grosse Veränderungen in der Websuche nehmen zu. «Bereits 41,6 Prozent der Personen, die Chatbots bereits kennen, nutzen ChatGPT & Co. anstelle klassischer Suchabfragen mit Google oder Bing – und damit signifikant mehr als 2024 mit 27,2 Prozent», wie Comparis dazu schreibt.