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Dienstag
12.05.2026

Medien / Publizistik

Karikaturist Felix Schaad (4. von r.) mit den Siegerinnen und Siegern im Kaufleutensaal...     (Bild: Stiftung Zürcher Journalistenpreis/Philippe Rossier)

Karikaturist Felix Schaad (4. von r.) mit den Siegerinnen und Siegern im Kaufleutensaal... (Bild: Stiftung Zürcher Journalistenpreis/Philippe Rossier)

Für sein Gesamtwerk hat Felix Schaad den Zürcher Journalistenpreis erhalten. Der Karikaturist sei «einer der prägendsten und unverwechselbarsten Chronisten der Schweiz», schreibt die Stiftung über den 65-Jährigen, der am Dienstagabend im Zürcher Kaufleuten ausgezeichnet worden ist.

Von 1999 bis zu seiner Pensionierung 2026 habe Schaad als Hauskarikaturist des «Tages-Anzeigers» das visuelle Profil der Zeitung geprägt. «Mit scharfem Blick und markantem Strich hielt er die Schweizer Polit-Prominenz fest und erlangte durch seine pointierten Karikaturen sowie den mit Claude Jaermann entwickelten Comic-Strip ‚Eva‘ grosse Bekanntheit.»

Weiter wurden prämiert: Karin Wenger («Annabelle»), das Recherche-Team Sascha Britsko, Oliver Zihlmann und Boris Gygax («Das Magazin») und Sandro Büchler, Jochen Tempelmann und Davide De Martis vom «St. Galler Tagblatt». Der Newcomer-Preis ging an Konstantin Kreibich von «Zentralplus».

Die siebenköpfige Fachjury unter Jurypräsident und «Bilanz»-Chefredaktor Dirk Schütz schaute sich 201 Arbeiten aus der Deutschschweiz an.

Der Zürcher Journalistenpreis wurde zum 46. Mal verliehen.