Content:

Freitag
17.04.2026

Medien / Publizistik

Die linke Zeitung will «direkter» werden... (Bild: Screenshot)

Die linke Zeitung will «direkter» werden... (Bild: Screenshot)

Nach 15 Jahren gönnt sich die «Wochenzeitung» (WOZ) ein neues Erscheinungsbild. Nächsten Donnerstag erscheint der linke Titel zum ersten Mal in frisch gestaltetem Logo und Layout. 

Es geht aber nicht nur um gestalterische Fragen. Auch inhaltlich ging die WOZ über die Bücher. Unter anderem will die Zeitung «direkter» werden. So stürzt sie sich «ins politische Getümmel» und lanciert die neue Rubrik «Vorort». Woche für Woche wird ein aktueller Schauplatz besucht. 

Künftig definiert die Redaktion zudem ein Titelthema, das auf mehreren Seiten an politische Debatten anknüpft oder eigenständige Themen setzt. 

Neben Politik und Kultur gibt es künftig ein drittes Ressort Gesellschaft, wo Themen wie Bildung, Gesundheit, Sexualität oder Ökologie und Naturwissenschaften platziert werden. 

Neu schreiben die Schriftstellenden Dorothee Elmiger und Enis Maci in Kolumnen für die «Wochenzeitung».

Das neue Design wurde vom Zürcher Grafikbüro Stoecklin & Wilson entworfen. Wenige Wochen nach dem Relaunch der Printzeitung soll auch der Look der App angepasst und um eine Hörfunktion erweitert werden, so das Verlagskollektiv weiter. 

Neben den digitalen Kanälen will die WOZ an der Printzeitung festhalten: «Oder wie sonst will man auch ein Feuer entfachen, wenn am Ende der Strom ausgeht?»

Die 1981 gegründete Zeitung gehört ihren Mitarbeitenden und wird nach eigenen Angaben zu über neunzig Prozent von den Lesenden finanziert.