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Freitag
11.07.2014

TV / Radio

Die zeitversetzte TV-Nutzung nimmt in allen drei Sprachregionen kontinuierlich zu. In der Deutschschweiz fiel das Wachstum bescheiden aus, den deutlichsten Anstieg verzeichnete sie laut den TV-Nutzungszahlen von Mediapulse und Publica Data für das erste Semester 2014 in der französischsprachigen Schweiz.

Der Anteil in der Westschweiz stieg beim Publikum ab 3 Jahren von 7,2 auf 8 Prozent an. Damit werden in der französischsprachigen Schweiz am meisten TV-Inhalte per Abruf konsumiert.

In der Deutschschweiz greifen dagegen nur 6,2 Prozent der Nutzer auf zeitversetztes Fernsehen zurück, das sind gerade einmal 0,1 Prozent mehr als im vorhergehenden Halbjahr. In der italienischsprachigen Schweiz sind es sogar erst 5,6 Prozent.

Erwartungsgemäss finden die jungen Nutzer am meisten Gefallen an den zeitversetzten Angeboten, allerdings nicht in der Westschweiz. In der Deutschschweiz machen die 15- bis 29-Jährigen einen Anteil von 10 Prozent aus. Nimmt man auch die 30- bis 49-Jährigen dazu, sinkt der Anteil auf 9,7 Prozent.

Anders sieht es in der französischsprachigen Schweiz aus: Dort ruft die jüngste Zielgruppe mit einem Anteil von 10,1 Prozent zwar häufiger zeitversetzt Inhalte ab als in der Deutschschweiz, die älteren Nutzer machen aber noch mehr von diesem Angebot Gebrauch.

In der Zielgruppe der 15- bis 49-Jährigen steigt der Anteil sogar auf 11,5 Prozent an. Und selbst bei der Zielgruppe der 15- bis 59-Jährigen ist der Anteil mit 10,4 Prozent höher als bei den Jugendlichen.