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Freitag
13.03.2026

TV / Radio

Ein «Massnahmenkatalog» soll Ruhe bringen

Ein «Massnahmenkatalog» soll Ruhe bringen

Der Wirbel um das ZDF wegen eines KI-Videos im «heute journal» ist auch ein Monat nach dem Debakel noch nicht überstanden, wie die Debatte um einen Whistleblower vor ein paar Tagen zeigte.

Am Freitag hat nun der ZDF-Fernsehrat einen «Massnahmenkatalog» präsentiert. Dieser wurde im Zuge der Aufarbeitung eines «fehlerbehafteten Beitrags» erarbeitet, teilte der deutsche TV-Sender am Freitag mit, als Norbert Himmler als Intendant für eine weitere Amtszeit bestätigt wurde.

Nach Angaben von ZDF-Chefredaktorin Bettina Schausten geht es im Wesentlichen um fünf Massnahmen: mehr Wissen für den Umgang mit KI auf den Redaktionen, stärkere Verifikation von Bildmaterial, eine «verbindliche Quellenhierarchie für Fremdmaterial» sowie bessere Abnahmeprozesse für digitale Inhalte.

Und natürlich fehlt auch das Zauberwörtchen «Fehlerkultur» nicht. Diese soll «gestärkt» werden. Das heisst dann, dass Fehler «transparent benannt, konsequent aufgearbeitet und korrigiert» werden sollen.