Der WWF hat eine Studie zum Energieverbrauch unter den grössten Schweizer Unternehmen durchgeführt. Die meisten Unternehmen aus der Medien- und Telekommunikationsbranche ernteten die schlechteste Bewertung und wurden den «Intransparenten» zugerechnet, die keine Auskunft über ihren Energieverbrauch geben wollten. Dazu gehören die Publigroupe SA, die Ringier Holding AG, die Sunrise Communications AG und die Tamedia AG.
«Nur wer seinen Stromverbrauch systematisch erfasst und bewertet, kann gezielt an der Verbesserung der Effizienz und Qualität arbeiten», heisst es in der WWF-Studie. «Vor diesem Hintergrund ist es bemerkenswert, dass mehr als die Hälfte der 50 grössten Unternehmen der Schweiz keine entsprechenden Daten zur Verfügung stellen können oder wollen.»
Als einziges Unternehmen aus der Medien- und Kommunikationsbranche hat es die Swisscom AG in die Kategorie der «Vorreiter» geschafft, die sich «durch ein umfassendes Strommanagement in der Schweiz» auszeichnen würden.
Immerhin noch unter die «Nachzügler» hat es die SRG gebracht. Zu dieser Kategorie gehören die Firmen, bei denen es Defizite bei der Datenverfügbarkeit gebe und deren relativer Stromverbrauch in den vergangenen Jahren meist gestiegen oder unbekannt sei.