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Montag
12.11.2001

Die Lexikografen der Pons-Wörterbücher haben das «Wort», das «Unwort» und das «Neuwort» des Jahres 2001 gekürt. Das Wort des Jahres 2001 lautet demnach «11. September». Der Begriff «Terror» sei zwar noch häufiger verwendet worden, aber «11. September» spiegelt nach Meinung der Pons-Redaktion besonders deutlich die Veränderungen nach den Anschlägen in den USA. Der Redaktionsleiter Philipp Hausmann meint, der 11. September 2001 werde vielleicht einmal auf der gleichen Stufe wie etwa der 14. Juli 1789 stehen. Zum Unwort des Jahres wählte die Redaktion den Begriff «Gewinnwarnung». Dieser sei unsinnig, denn es werde nicht vor einem Gewinn gewarnt. Korrekt müsse es «Verlustwarnung» heissen. Auf Platz zwei landete «verbrauchende Ebryonenforschung». Korrekter wäre «Embryonen verbrauchende Forschung», heisst es in der Medienmitteilung des Pons Herausgebers, dem Ernst-Klett-Verlag. Auf dem dritten Platz folgt «Leistungsschlaf». Dieser Begriff sei ein Widerspruch in sich. Die Wortschöpfung - das «Neuwort» - des Jahres heisst «Bio-Terror» gefolgt von «Samenraub».