Bei den 16 bis 29-Jährigen sehen wir eine überraschend hohe intensive tägliche Nutzurng des Videokonsums und des Konsums sozialer Medien. YouTube liege bei 28 Minuten, was einer Reichweite von 43 Prozent entspricht, gefolgt von Instagram mit 18 Minuten und einer Reichweite von 62 Prozent.
Weiter verwies Moritz Schneider auf die intensive Nutzungsdauer, auf die das Smartphone mittlerweile kommt. «Die durchschnittliche Nutzungsdauer liegt bei drei Stunden und 22 Minuten pro Tag», so der Digital-Chef von der Mediaagentur Mediaschneider bei der Präsentation des «Media Focus Panel». «Die Nutzung ist über die Altersgruppen hinweg konstant. Erst bei Personen über 65 Jahren sinkt die Nutzung auf zwei Stunden und 52 Minuten.»
Gemeinsam mit Andreas Weiss, der bei Mediaschneider Chief Strategy Officer ist, präsentierte Schneider am Donnerstag an der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) die aktuellen Daten aus dem «Media Focus Mobile Panel».
Hier gibt es erstmals detaillierte Daten zur Nutzungsdauer, die über ein passives Tracking erhoben wurden. «Bislang basierten die Studien auf Selbstdeklaration, wie beispielsweise Interviews oder Diaries», erklärte Andreas Weiss gegenüber dem Klein Report die Methodik.
«Besonders spannend für die Branche ist, dass die Daten ständig aktualisiert werden und technisch mit nur einer Woche Zeitverzug zur Verfügung stehen, so kann man fast in Echtzeit beobachten, wie sich die Mobile-App-Nutzung aktuell entwickelt», erläuterte Weiss.
Es sei ein repräsentatives Panel mit kontinuierlichem On Screen Tracking. Das ermögliche einen Einblick in die Walled Gardens wie Instagram, YouTube, TikTok und weitere.
Die aktivsten Phasen von Herrn und Frau Schweizer am Mobile sind am Nachmittag mit 47 Minuten und am Abend mit 46 Minuten.
Und der absolute Reichweitensieger in der Gesamtbevölkerung ist zurzeit WhatsApp, bei der Nutzungsdauer liegt YouTube mit 13 Minuten und 24 Sekunden pro Tag vorne, wie aus der Smartphone Edition am «Brand Breakfast 2026»-Anlass hervorgeht.
Im Kampf um Aufmerksamkeit erarbeitet sich das Smartphone eine immer stärkere Stellung.




