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Mittwoch
26.03.2025

Werbung

Im «klassischen» Werbemarkt hielten sich nur 7 von 21 Branchen im Plus... (Bild: © Media Focus)

Im «klassischen» Werbemarkt hielten sich nur 7 von 21 Branchen im Plus... (Bild: © Media Focus)

Der Abwärtstrend der «klassischen» Werbekanäle hält auch im Februar mit einem Minus von 3,6 Prozent an. Weiterhin im Hoch ist die Aussenwerbung, die um satte 8,7 Prozent zulegen konnte.

Damit ist Out-of-Home die einzige Ausnahme, alle anderen Mediengattungen liegen im Februar gemäss den neuen Zahlen von Media Focus hinter dem Februar 2024.

Die Rangfolge im Media Mix bleibt jedoch unverändert: TV vor Print vor Out-of-Home, Radio und Kino.

Der «klassische» Werbemarkt liegt damit nach den ersten zwei Monaten des neuen Jahres bei 517,3 Millionen Brutto-Werbefranken. Gegenüber 2024 ist das ein Rückgang um 4,8 Prozent.

Im digitalen Werbemarkt bleibt Search mit einem Anteil von 45,4 Prozent auch weiterhin führend. Display-Werbung folgt mit 35,5 Prozent vor Youtube mit 19,1 Prozent. 

Google hat seine Sicherheitsprozesse umgestellt. Dies führte gemäss Media Focus auch im Februar zu einer «eingeschränkten Auffindbarkeit von Search-Anzeigen». Dadurch sei der Werbedruck in dieser Gattung im Januar und Februar tiefer als üblich ausgefallen.

Während Search und Display im Vergleich zum Vorjahr Rückgänge verzeichnen, wächst Youtube weiter.

Im «klassischen» Werbemarkt konnten sich nur 7 von 21 Branchen dem allgemeinen Trend nach unten entziehen. Spitzenreiter war erneut der Detailhandel, der mit einem Bruttowerbedruck von 33,8 Millionen Franken im Februar ein Wachstum von satten 32,0 Prozent hinlegte.

An den Zahlen der Tabakbranche zeigen sich deutlich die Folgen des schärferen Werbeverbots. Mit -84,3 Prozent bildet diese Branche klar das Schlusslicht.