In ihrer ersten Podcast-Episode diskutiert die Journalistin Bigna Silberschmidt mit Prof. Dr. med. Carolin Lerchenmüller, Inhaberin des ersten Schweizer Lehrstuhls für Gendermedizin an der Universität Zürich, und dem Medizinhistoriker der Universität Zürich, Prof. Dr. phil. Flurin Condrau. Das Gespräch, das seit dem 23. März abrufbar ist, soll aufzeigen, wie sich die Medizin historisch am «Norm-Mann» orientierte – was die Folgen davon sind, und wie Medizin individualisierter werden kann.
Der neue Podcast zeige, wie Fortschritte erzielt werden können und wie eine Medizin, die Unterschiede ernst nehme, allen zugutekomme. «Wenn heute von Präzisionsmedizin gesprochen wird, denken viele an Hightech und Genanalysen. Doch der naheliegendste Unterschied wurde lange unterschätzt: das Geschlecht. Biologische Faktoren wie Hormone oder Chromosomen spielen ebenso eine Rolle wie gesellschaftliche Prägungen», heisst es von der ausführenden Zürcher Kommunikationsagentur FatzerImbach dazu.
Der Podcast sei nur möglich dank der Zusammenarbeit mit der Philas Foundation. Die Stiftung setze sich für eine geschlechtssensible Medizin ein.




