Die Stop-Aids-Kampagne 2003 startet ab 22. April mit 7000 Plakaten in der ganzen Schweiz. Sie fordert eine Reihe von Autoritäten auf, sich in der Prävention zu engagieren. Optisches Kennzeichen der Plakate ist der stechend gelbe Hintergrund. Die Slogans seien auf klare Botschaften reduziert, teilten das Bundesamt für Gesundheit und die Aids-Hilfe Schweiz am Dienstag mit. Diese wenden sich unter anderem an verschiedene Autoritäten wie Institutionen, Gruppierungen, Geschäfte oder Akteure des gesellschaflichen Lebens. Die Plakate würden nicht zufällig, sondern ihrem Inhalt entsprechend platziert: Ein Slogan zum Sextourismus wird beispielsweise an den Schweizer Flughäfen zu finden sein. Ein anderer Slogan heisst: «Grüss Gott, Herr Pfarrer, wenn Rom es schon nicht gerne hört, dass Sie über Verhütung sprechen, reden Sie doch über Präservative». Diese spezifische Botschaft würde in der Nähe von Kirchen aufgehängt.
Die Kampagne ist in zwei Phasen unterteilt: In einer ersten soll ab dem 22. April während rund eines Monats die Gesamtbevölkerung angesprochen werden. Ab dem 12. August wendet sich die Kampagne - erneut während eines Monats - an bestimmte Zielgruppen wie Schwule, Lesbierinnen sowie Migrantinnen und Migranten.
Dienstag
15.04.2003