Medienministerin Doris Leuthard gibt der SRG Rückendeckung. Der Luzerner SVP-Nationalrat Fritz Müri hat in der Sommersession nachgefragt, ob es nicht sinnvoller wäre, die Mittel für den Eurovision Song Contest anderweitig zu verwenden, etwa zur Förderung der Volksmusik.
Leuthard hingegen meinte, dass es nicht Sache des Bundesrates sei, über die Teilnahme der Schweiz zu befinden. «Die SRG kann autonom und im Rahmen ihrer Programmfreiheit über die Präsenz der Schweiz entscheiden», so Leuthard.
Müri wollte vom Bundesrat auch Auskunft zu den Kosten für die Teilnahme am Wettbewerb. Dazu meinte Bundesrätin Leuthard: «Die Kosten dieses Anlasses werden unter den Mitgliedsländern der European Broadcasting Union (EBU) im Verhältnis zu ihrer Grösse aufgeteilt.» Für die SRG seien die Kosten um einiges tiefer als für eine eigene Unterhaltungsshow am Samstagabend. «Die SRG geht nach eigenen Informationen auch davon aus, dass die letzten Trends wieder auf eine steigende Akzeptanz dieses Wettbewerbs hindeuten», so Leuthard.
Am 14.6.2013: Eurovision Song Contest: Radio SRF 3 durfte Songtitel empfehlen