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Donnerstag
27.06.2013

Die Geschäftsleitung der SRG musste sich im letzten Jahr mit weniger Lohn begnügen. SRG-Direktor Roger de Weck verdiente gemäss dem Kaderlohnreporting des Bundes 509 782 Franken, ein Jahr zuvor waren es noch 543 784 Franken. Auch die sechs weiteren Geschäftsleitungsmitglieder mussten sich im 2012 mit weniger zufrieden geben. Sie erhielten durchschnittlich 392 707 Franken gegenüber 415 664 Franken im Vorjahr.

Bei de Weck wirkten sich vor allem die Einmalzahlungen variabler Leistungskomponenten, Erfolgsanteile und Bonifikationen aus. Sie sanken von 103 000 auf 64 349 Franken. Der Rückgang sei auf den neuen Führungsprozess in der SRG zurückzuführen, heisst es im Bericht des Bundes. Im Dezember seien nur 60 Prozent der Leistungskomponente ausbezahlt worden. «Danach folgt Anfang Jahr die Leistungsbeurteilung über das abgeschlossene Jahr; gestützt auf diese Beurteilung wird im Frühling dann der Restbetrag ausbezahlt.»

Bei den weiteren Geschäftsleitungsmitgliedern ist der Rückgang zum einen darauf zurückzuführen, dass im Jahr 2011 die Auszahlung von nicht bezogenen Ferien der Jahre 2008 bis 2011 für den im 2011 ausgetretenen stvellvertretenden Generaldirektor miteinbezogen wurde.

Ebenfalls weggefallen sind die einmaligen Geldleistungen zur Abgeltung besonderer Aufgaben und Einsätze, die für die sechs Mitglieder 66 000 Franken betrugen. Diese wurden für die Ausübung von VR-Mandaten in Tochtergesellschaften und Beteiligungen der SRG ausgerichtet. Neu werden die bisher ausbezahlten VR- und SR-Honorare in die variable Lohnkomponente integriert.

Bei der Vergütung der Publisuisse-Geschäftsleitung dagegen kam es zu kaum nennenswerten Veränderungen. Der Vorsitzende der Geschäftsleitung erhielt 379 033 Franken (Vorjahr 378 240), die weiteren Mitglieder durchschnittlich 227 187 Franken (Vorjahr: 223 206 Franken).