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Donnerstag
20.06.2013

Das SRF hat nach Tele Züri ebenfalls seine TV-Quoten bekannt gegeben. Die Zahlen gingen noch früh genug heraus, denn am Mittwochnachmittag hatte 3 Plus bereits wieder eine superprovisorische Massnahme erwirkt, diesmal aber eine Stufe höher vor dem Bundesgericht. Auf der Webseite des SRF waren die Zahlen auch am Abend noch aufgeschaltet.

Durch das neue Messsystem kam es beim SRF zu einigen Verschiebungen bei den Marktanteilen. Der Anteil von SRF 1 von Januar bis Mai wird neu mit 19,7 Prozent ausgewiesen, nach der alten Messmethode waren es 19,9 Prozent gewesen. Besser abgeschnitten haben dagegen SRF 2, das 9,4 Prozent Marktanteil (+1,6%) ausweist, und SRF info, dessen Anteil um 0,4 auf 1,9 Prozent angestiegen ist.

Insgesamt konnten die drei SRF-Sender ihren Anteil mit der neuen Messmethode von 29,2 auf 31,1 Prozent erhöhen. Während des Hauptabends erreichten die Sender einen Anteil von 39,5 Prozent. Im Vorjahr wurden nach altem System 39 Prozent ausgewiesen.

Am meisten Zuschauer lockten die Sportübertragungen vor den Bildschirm. Mit der Übertragung der Lauberhorn-Abfahrt auf SRF 2 erreichte der Sender 909 000 Zuschauer und damit einen Marktanteil von 78,1 Prozent. Mehr Zuschauer sassen nur beim Finale der Eishockey-WM zwischen der Schweiz und Schweden vor dem Gerät. Mit 1 151 000 Zuschauern betrug der Marktanteil beim WM-Abschlussspiel dagegen nur 51,4 Prozent.

Bei den Kultursendungen liegt der «Tatort - Schmutziger Donnerstag» mit 770 000 Zuschauern vorne. Auf dem zweiten Platz folgt die Serie «Der Bestatter», die durchschnittlich 747 000 Zuschauer erreichte, den «Tatort» aber beim Marktanteil mit 41,6 Prozent deutlich hinter sich zurückliess. Das neue Casting-Format «The Voice of Switzerland» erreichte im Durchschnitt 33,4 Prozent Marktanteil, beim Zielpublikum der 15- bis 39-Jährigen 37,8 Prozent Marktanteil. Die erste Sendung, die nicht aus dem Programm der SRG stamme, ist gemäss Publisuisse «Ich bin ein Star - Holt mich hier raus» auf RTL CH auf Platz 520.