In der Titelgeschichte des am Montag erscheinenden «Spiegels» geht es um die politischen Unruhen in der Türkei - zu lesen in deutscher und türkischer Sprache. Damit will das Nachrichtenmagazin nach eigener Aussage signalisieren, dass die Ereignisse in der Türkei alle angingen - «Deutsche, Türken, Europäer».
In der Türkei erscheint «Der Spiegel» dann auch in «deutlich erhöhter Auflage», wobei der Verlag das Heft dort erstmals bewirbt. «Wir freuen uns», meinte der stellvertretende Chefredaktor Klaus Brinkbäumer zu der Aktion, «dass unsere türkischen und türkischstämmigen Leser in Deutschland und in der Türkei die Titelgeschichte in einer ihnen vertrauten Sprache lesen können - sowohl auf Deutsch wie auf Türkisch.»