Der Chef von Sony, Kazuo Hirai, hat sich laut der Nachrichtenagentur Bloomberg gegen eine Aufspaltung des kriselnden japanischen Elektronikkonzerns ausgesprochen. Er reagiert damit auf eine Forderung des Grossinvestors Daniel Loeb, der eine Abspaltung der Unterhaltungssparte gefordert hatte. Diese soll genug Geld in die Kasse des Konzerns bringen, um das Elektronikgeschäft zu sanieren.
Hirai sieht dagegen Vorteile in der bestehenden Unternehmensstruktur. So könne der Konzern dank eigenem Filmstudio etwa auch Filme mit vierfacher HD-Auflösung für die neue TV-Generation selbst bereitstellen, erklärte er am Donnerstag an einer Konferenz.