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Donnerstag
01.01.2026

TV / Radio

RBB-Gelände in Potsdam-Babelsberg (© RBB)

RBB-Gelände in Potsdam-Babelsberg (© RBB)

Der stark gebeutelte öffentlich-rechtliche Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) hat nach grösseren Einsparungen bei den Personalkosten und Honoraren als Folge unter anderem durch die Misswirtschaft der ehemaligen RBB-Intendantin Patricia Schlesinger wieder bessere Nachrichten zu verkünden.

Der Sender erreichte 2025 einen Jahres-Marktanteil von 6,5%, was einer Steigerung von 0,5% gegenüber 2024 entspricht.

Damit sei der Sender unter allen «Dritten» in der ARD das Programm mit den höchsten Zuwächsen, teilten die Verantwortlichen am Donnerstag mit. Die Marktanteile seien in allen Altersgruppen angestiegen. Täglich hätten im Sendegebiet 1,175 Millionen Menschen den Sender eingeschaltert, was ein Plus von 33’000 Personen sei.

Und in der ARD-Mediathek erreichten RBB-Produktionen monatlich 1,7 Millionen Abrufe, was eine Steigerung von 9,3% gegenüber 2024 bedeute.

Mitte Dezember hiess es, man habe die Liquidität des Senders für 2026 gesichert. Es seien Mittel da, «um in die programmliche und technische Zukunft des Senders investieren zu können». Und es wurde der Start eines organisatorischen Umbaus bekanntgegeben.

Der RBB hatte im Vorfeld angekündigt, 9 Millionen Euro einsparen zu müssen, um seine Zahlungsfähigkeit zu erhalten. Das sei nun gelungen.

Pro Jahr will der Sender in Zukunft zudem 13 Millionen Euro freimachen, um sie in die digitale Zukunft des RBB zu investieren.