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Mittwoch
02.04.2025

TV / Radio

Der Kanal will einen Vorgeschmack geben: «heute musikalisch, morgen auch journalistisch»... (Bild Screenshot)

Der Kanal will einen Vorgeschmack geben: «heute musikalisch, morgen auch journalistisch»... (Bild Screenshot)

Nach dem gewonnenen Markenstreit haben Roger Schawinski und sein Mitstreiter Stefan Bühler ein Musik-Streaming unter dem Brand «Radio Grischa» gestartet.

Die rudimentäre Streaming-Website läuft nach eigenen Angaben erst im «Testprogramm» und will «frischen Sound nach Graubünden» bringen. 

«Nach einem wichtigen Etappensieg im Markenstreit um den Namen ‚Radio Grischa‘ senden wir ab sofort online – mit den besten Songs aller Zeiten», heisst es da.

Ende März hatte das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum (IGE) den Markenschutz für «Radio Grischa» gelöscht. Dies auf Begehren der Radio Alpin Grischa AG von Schawinski und Bühler, wie der Klein Report berichtete.

«Wir setzen ein klares Zeichen für Medienvielfalt und gegen das bestehende Medienmonopol im Kanton Graubünden», heisst es kämpferisch auf der Frontseite.

Radio Grischa stehe für Unabhängigkeit, Vielfalt und Qualität: «heute musikalisch, morgen auch journalistisch».

Auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, durch das die regionale Radiokonzession nachträglich an Somedia ging, reagierten Schawinski und Bühler mit einem Revisionsgesuch, das per 3. März 2025 eingereicht worden ist.

Auf der neu gestarteten Musik-Website geben sie sich zuversichtlich: «Auch wenn das juristische Verfahren zur Sendekonzession noch nicht abgeschlossen ist, möchten wir bereits heute einen Vorgeschmack auf das Radio geben, das in Zukunft entstehen soll.»