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Montag
30.03.2026

Medien / Publizistik

Herber Schlag für Keystone-SDA: Ringier hat per Ende März den Dienst für den «Blick» gekündigt. Ausschlaggebend seien die Kosten.

Der Verzicht auf die Agentur werde nicht überall «friktionsfrei aufzufangen sein», wie aus einer internen Mitteilung, die dem Klein Report vorliegt, hervorgeht. Es könne im Alltag also auch rumpeln.

Im Ringier-Verlag habe man die Arbeitsweise in den letzten Monaten weiterentwickelt. Es gebe nun eine bessere Organisation und eine klare Fokussierung sowie der Einsatz von KI-Instrumenten.

Durch die Erarbeitung eigener Inhalte, könne auch die Wiedererkennbarkeit und das Profil geschärft werden, heisst es über die Agenturkündigung, die Print, Online, Social, und die Content-Zulieferung für die Post-Tochter Livesystems betrifft.

Die Journalistinnen und Journalisten dürften «keine indirekten SDA-Übernahmen mehr machen».

«Gemeint sind Fälle, in denen Agenturmeldungen in anderen Medien erscheinen und wir bei einer Übernahme nur das Medium zitieren, obwohl der Inhalt ursprünglich von der Agentur stammt. Das betrifft auch Inhalte aus Marken von RMS, die den Agenturdienst weiterhin abonniert haben.»

Der Verlag bleibe mit Keystone-SDA im Austausch. Die Situation und das Angebot werde regelmässig neu beurteilt.

Die Nachrichtenagentur wird von Hanspeter Kellermüller geleitet.