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Mittwoch
09.04.2003

Nach halbjährigen Zwangsferien in Folge der Borer-Affäre meldet sich Ringier-Publizist Frank A. Meyer zurück - mit eigenem Kästchen im neuen Organigramm. Seiner Stabsstelle in der erweiterten Konzernleitung von Ringier ist zwar keine Funktion zugeordnet, jedoch werde Meyer «als Journalist wie früher auch weiterhin mitreden», wie Michael Ringier im «TagesAnzeiger» vom Mittwoch zitiert wird. «Nichts gelernt», kommentiert Hanspeter Bürgin im «Tagi»: Statt nach der Borer-Affäre einen Neuanfang zu wagen, dürften die «Wegbereiter für den medialen Gau bleiben». Meyer habe dem Medienhaus mehr geschadet als genützt, und namhafte Medienschaffende würden auch in Zukunft den Ringier-Produkten fernbleiben, solange «FAM im Hintergrund die Fäden zieht». Siehe Affäre Ringier-Borer: Frank A. Meyer im Zwangsurlaub