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Freitag
07.06.2013

Die deutsche Sektion der Journalistenorganisation Reporter ohne Grenzen hat sich von Robert Ménard distanziert. Der Grund für den Bruch zu Ménard ist, dass der Mitbegründer von ROG in Frankreich bei den Kommunalwahlen 2014 für den Front National antritt.

Die deutsche Sektion von Reporter ohne Grenzen habe «mit Befremden zur Kenntnis genommen», dass Ménard für «die rechtsextreme Partei Front National» kandidieren wolle, teilte ROG mit. «Mit unserem Selbstverständnis als Menschenrechtsorganisation ist fremdenfeindliches Gedankengut unvereinbar.» Reporter ohne Grenzen und Reporters sans frontières würden diesen Schritt bedauern.

Robert Ménard zählte 1985 neben Rémy Loury, Jacques Molénat und Émilien Jubineau zu den Gründern der Organisation. Zudem war er bis 2008 Generalsekretär von Reporters sans Frontières, der Dachorganisation von Reporter ohne Grenzen.