Annette Dittert berichtet seit 17 Jahren für die ARD aus Grossbritannien. Die TV-Journalistin immer kompetent, informativ und selber schon etwas British erklärte dem Publikum den Brexit, Boris Johnson oder den Tod der Queen.
Ende Jahr ist Schluss mit lustig, wie sie auf ihrem Instagram-Kanal bekannt gab.
«Zum Jahresende wird Annette Dittert das ARD-Studio London auf eigenen Wunsch verlassen, um sich als Autorin, Publizistin und Reporterin neuen Herausforderungen zu widmen», teilte dazu ihr Haussender NDR mit.
Dittert lebt auf einem Hausboot in London und ist seit 2025 britische Staatsbürgerin.
Im Frühling 2026 erscheint ihr Buch «Dear Britain». Ein persönlicher und zugleich politisch-analytischer Blick auf Grossbritannien, heisst es von Seiten des NDR. Dittert wird in Zukunft als Journalistin aus ihrem Great Britain berichten.
Dittert studierte Philosophie, Politik und Germanistik in Freiburg und Berlin. Sie begann ihre journalistische Laufbahn in Berlin, wo sie ab 1984 für den damaligen Sender Freies Berlin (SFB) als Reporterin und Moderatorin arbeitete. 1992 wechselte sie zum WDR, wo sie unter anderem von 1995 bis 2001 die stellvertretende Leitung des «ARD-Morgenmagazins» übernahm.
Ab 2001 war sie als Auslandskorrespondentin tätig und leitete die Studios in Warschau, New York und von 2008 bis 2015 in London, wohin sie 2019 in gleicher Funktion zurückkehrte.



