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Donnerstag
30.05.2013

Die Mediapulse konnte das Jahresergebnis von 645 000 im Jahr 2011 auf 706 000 Franken im vergangenen Jahr steigern, das Ebitda sank dagegen von 965 000 auf 910 000 Franken. «Dank einer strengen Kontrolle der Ausgaben und einem gezielten Einsatz der knappen Ressourcen konnte das Betriebsergebnis mit rund 0,9 Mio. Franken auf dem Vorjahresniveau gehalten werden», schreibt Mediapulse-Verwaltungsratspräsident Marco de Stoppani im Geschäftsbericht 2012.

«Mit einem Eigenkapital in Höhe von 4,9 Mio. bei einer Bilanzsumme von 10,8 Mio. und einem Endbestand an Netto-Umlaufvermögen von 4,5 Mio. Franken weist das Unternehmen - unter anderem auch dank der Unterstützung der Bundesbehörden - eine weiterhin gesunde Finanzstruktur auf», so de Stoppani. Der betriebliche Ertrag der Mediapulse Gruppe (ohne Beiträge Eidgenossenschaft) habe im vergangenen Jahr auf 18,4 Millionen Franken gesteigert werden können. «Knapp 70% davon wurden im Fernseh- und 28% im Radiobereich realisiert; erfreulicherweise wurden damit beim Fernsehen die Budgetziele leicht übertroffen und beim Radio gehalten.»

Im Geschäftsjahr 2012 habe die Mediapulse Gruppe vor allem von der Marktentwicklung im Fernsehbereich profitiert, da immer mehr ausländische Fernsehsender mit Schweizer Werbefenster in der Schweiz senden, heisst es im Geschäftsbericht. In der Folge seien die Kundenerträge im Kerngeschäft gegenüber dem Vorjahr um 481 000 auf 17,79 Millionen Franken gestiegen. Die übrigen Erträge sanken dagegen um 161 000 auf 588 000 Franken.

Die Bundesbeiträge stiegen 2012 gegenüber dem Vorjahr von 1 327 000 auf 1 885 000 Franken. «Der Anstieg der Beiträge der Eidgenossenschaft gegenüber dem Vorjahr resultiert aus höheren Investitionen im Radiobereich und aus der Verkürzung der Abschreibungsdauer auf Ende 2012 im Fernsehbereich», heisst es im Bericht.

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