Das Institut für Journalismus und Kommunikation MAZ muss sparen. Stellen werden gestrichen. In der Geschäftsleitung kommt es zu einem Wechsel.
«Wir werden 7 bis 8 Vollzeitstellen bis Ende 2026 abbauen», sagte MAZ-Geschäftsführerin Martina Fehr am Freitag auf Nachfrage des Klein Reports.
«Wir versuchen, einen möglichst grossen Teil des Abbaus über natürliche Fluktuationen, Pensenreduktionen und Mandatsverträge abzuwickeln.» Die Gespräche dazu mit den Mitarbeitenden hätten gerade erst begonnen.
«Aber es wird auch Kündigungen geben, die wir aussprechen müssen», so Fehr weiter zum Klein Report.
«Jeder Bereich ist betroffen, weil wir das Angebot zurückfahren. Auch bei der Leitungsebene werden Stellenprozente abgebaut.»
Die Stellenreduktion geht mit einer neuen Organisation der Geschäftsleitung einher. Neu übernimmt Reto Vogt die Stelle als CPO, bisheriger Studienleiter Digitale Medien und KI. Beat Rüdt, bisheriger CPO, habe sich dazu entschieden, «eine neue Herausforderung ausserhalb des MAZ zu übernehmen».
Bis zu seinem Weggang unterstütze er den Transformationsprozess.
«Die ganze Organisationsentwicklung und Transformation werden einige Zeit in Anspruch nehmen. Aus diesem Grund orientiert sich der Entwicklungshorizont an einem Mehrjahresplan», heisst es in einer Mitteilung.
Das MAZ spürt die Umbrüche in der Medien- und Kommunikationsbranche. Diese würden zu weniger Buchungen bei den Kursen und weiteren Bildungsangeboten führen.
Man reagiere mit «gezielten Massnahmen»: der Professionalisierung der Diplomausbildung Journalismus sowie einer «Verschlankung» der Organisation, «um Qualität, Effizienz und Zukunftsfähigkeit nachhaltig zu sichern», heisst es zu den Gründen des breit angelegten Reorganisationsprozesses.



