Begleitet von massiver Kritik aus Aktionärskreisen hat der neue Chef beim angeschlagenen schwedischen Telekom-Konzern Ericsson, Carl-Henric Svanberg, am Mittwoch den bisherigen Vorstandsvorsitzenden Kurt Hellström abgelöst. Auch Grossaktionäre bemängelten am Vorabend bei Hellströms letztem Auftritt auf der Hauptversammlung in Stockholm die starken Verluste der vergangenen Jahre. Wie die Stockholmer Wirtschaftspresse berichtete, warf unter anderem die deutsche DWS Investment, eine Tochter der Deutschen Bank, der Ericsson-Spitze «mangelhafte Führung und schlechte Kommunikation» vor, die einen grossen Teil der akuten Unternehmensprobleme ausgemacht hätten. Siehe auch Ericsson erhält neuen Konzernchef
Mittwoch
09.04.2003