Im Zuge der Probleme mit der Medienatelier AG von Fabio Schoch ist es im Vorfeld bereits zu Unstimmigkeiten gekommen.
Unter anderem musste der Verleger den Namen der Firma ändern, die in arge wirtschaftliche Turbulenzen geraten ist, wie der Klein Report am Montag bekannt machte.
Wegen einer möglichen Verwechslungsgefahr im Markt hat die Medienart AG mit Sitz in Aarau um Verleger Valentin Kälin geklagt.
Aufgrund der Namensnähe und der damals eingetragenen Marke «Medienart» sei der Eindruck entstanden, «es bestehe eine wirtschaftliche oder organisatorische Verbindung zwischen den beiden Unternehmen», führte Valentin Kälin gegenüber dem Klein Report am Dienstag aus.
Weil beide Gesellschaften in sehr ähnlichen Tätigkeitsfeldern aktiv seien, war es der Medienart AG ein zentrales Anliegen, eine eindeutige Abgrenzung sicherzustellen und Missverständnisse im Markt zu vermeiden.
Wie der Mitinhaber der Medienart AG weiter erklärte, habe man sich in einer Vergleichsverhandlung am 14. Januar 2025 vor dem Zürcher Handelsgericht auseinandergesetzt.
Demnach verpflichtete sich die Medienatelier AG von Fabio Schoch, den Firmennamen zu ändern. Nach dem Gerichtsbeschluss wird die Firma unter dem Namen Medien-Atelier Suisse AG geführt.
«Ab dem 15. März 2025 darf die Bezeichnung ‚Medienatelier‘ im geschäftlichen Verkehr nicht mehr verwendet werden», sagte Valentin Kälin zum Klein Report weiter. Zudem werde die Marke «Medienart», welche die Medienatelier AG am 4. Juli 2024 eingetragen habe, an die Medienart AG übertragen.




