Vor dem Landgericht Heilbronn hat der Prozess gegen den Discounter Lidl begonnen. Streitpunkt ist eine Werbekampagne vom letzten Frühling, in der Lidl die «grösste Preissenkung aller Zeiten» versprochen hat.
Klägerin ist die Verbraucherzentrale Hamburg. Diese sehen in der Kampagne eine Irreführung der Kundinnen und Kunden, wie der «Spiegel» berichtet.
Nach ihrer Darstellung war nicht transparent nachvollziehbar, welche und wie viele Artikel tatsächlich günstiger angeboten wurden. Eine Liste hätte es nicht gegeben. Damit habe die Werbekampagne gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb verstossen.
Lidl weist die Vorwürfe zurück. Aus Wettbewerbsgründen veröffentliche man keine detaillierte Artikelliste, liess der deutsche Discounter verlauten.
Das Gericht muss nun prüfen, ob die Werbeaussagen als irreführend taxiert werden können.




