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Dienstag
03.02.2026

Marketing / PR

«Diese Kampagne will nicht mitleidig, sondern menschlich sein», sagt Krebsliga-CEO Mirjam Lämmle (Bild)... (zVg)

«Diese Kampagne will nicht mitleidig, sondern menschlich sein», sagt Krebsliga-CEO Mirjam Lämmle (Bild)... (zVg)

Die Krebsliga Schweiz lanciert am Mittwoch dem Weltkrebstag, eine neue nationale Kampagne. Dafür rückt sie Menschen ins Scheinwerferlicht, die selbst an Krebs erkrankt sind.

«Unsere Kampagne zeigt, dass man über Krebs sprechen kann – ohne Angst, ohne Distanz», sagt Mirjam Lämmle, CEO der Krebsliga Schweiz, über die Kampagne.

Ziel sei es, Krebs als Teil der Lebensrealität sichtbar zu machen.

In der Schweiz erhalten jährlich 48’000 Menschen eine Krebsdiagnose. Insgesamt leben etwa eine halbe Million Menschen mit oder nach einer Krebserkrankung.

Die neu Kampagne zeigt Betroffene und ihre Gefühle offen und unverstellt: Erschöpfung, Wut, Hoffnung und Würde.

Die Sujets arbeiten mit neu geprägten Begriffen wie «krebsmüde», «Krebswut» oder «Krebshoffnung», um Worte zu finden für besondere Gefühle. Visuell setzt die Kampagne auf eine reduzierte Gestaltung und auf Fotos und Filme, die Nähe herstellen.

«Diese Kampagne will nicht mitleidig, sondern menschlich sein», sagt Mirjam Lämmle weiter.

Die Kampagne startet mit Plakat- und Screenwerbung an Bahnhöfen in der ganzen Schweiz und wird online sowie in sozialen Medien weitergeführt. Sie ist als langfristige Kommunikationsplattform angelegt und soll über mehrere Jahre hinweg fortgesetzt werden.

Die Gesamtleitung lag in den Händen von Eliane Herrmann von der Krebsliga Schweiz. Umsetzung und Redaktion besorgten Aline Meierhans und Pia Schüpbach, ebenfalls von der Krebsliga.

Konzept und Strategie steuerte La Stratégiste bei.