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Donnerstag
30.05.2013

Das «Journal B» hat aufgrund grosser finanzieller Schwierigkeiten eine Restrukturierung angekündigt. Die Onlinepublikation könne den Betrieb mit einer professionellen Redaktion mit 350 Stellenprozenten nicht aufrechterhalten, gab «Journal B» am Mittwoch bekannt. Es komme deshalb zu Entlassungen und die Redaktion werde nach den Sommerferien in einem Milizsystem weitergeführt.

«Insbesondere gelang es dem Trägerverein Journal B nicht, im angestrebten Umfang zahlende Mitglieder zu rekrutieren», heisst es. «Auch eine Anpassung der inhaltlichen Ausrichtung von `Journal B` im vergangenen Monat hat an dieser Situation nichts verändert. Es sind nicht genügend Leute bereit, jährlich 250 Franken für ein unabhängiges Medium im Raum Bern zu bezahlen.» Die entstehende Finanzierungslücke verunmögliche ab August einen Weiterbetrieb im bisherigen Rahmen.

Der Vorstand des Trägervereins bedauert, dass die professionelle Redaktion aufgelöst werden muss, hält aber am Ziel fest, das Onlinemagazin `Journal B` als festen Bestandteil der Berner Medienlandschaft zu etablieren. «Der Wechsel vom bisherigen zum neuen Betrieb erfolgt in den kommenden zwei Monaten», gab die Onlinepublikation bekannt. «Chefredaktor Beat Kohler bereitet den Umbau vor seinem Ausscheiden aus der Redaktion entsprechend vor.» Das neue «Journal B» werde dann nach den Sommerferien der Öffentlichkeit vorgestellt, heisst es etwas vollmundig.

Am 21. September 2012 ging es los: «Journal B» ist online