Content:

Dienstag
08.04.2003

Der in Berlin lebende US-Schriftsteller Jeffrey Eugenides hat mit seiner Familiensaga «Middlesex» einen der Pulitzer-Preise gewonnen. Der Roman schildert das Schicksal einer griechischen Immigrantenfamilie in Detroit über drei Generationen. Eugenides stammt selbst aus einer Industriestadt im Norden Amerikas. Bereits sein erster Roman, «Die Selbstmord-Schwestern», war zum internationalen Bestseller und von Sofia Coppola unter dem Originaltitel «The Virgin Suicides» verfilmt worden. Die Gewinner der diesjährigen insgesamt 21 Preise wurden am Montag bei einer Feierstunde an der Columbia-Universität in New York bekannt gegeben. 14 Auszeichnungen gingen an Journalisten, Fotografen oder Medien und weitere 7 an Schriftsteller, Dichter sowie Musiker. Der Pulitzer-Preis für Biografien wurde Robert Caro für «Master of the Senate», den dritten Band seines biografischen Werks über den US-Präsidenten Lyndon Johnson, zugesprochen. Caro hatte bereits 1975 mit der Biografie «The Power Broker: Robert Moses and the Fall of New York» einen Pulitzer-Preis gewonnen.