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Donnerstag
24.04.2003

Überraschende Folge des Irak-Kriegs: Laut einer Umfrage «zeichnen sich negative Konsumeinstellungen gegenüber Produkten aus den USA und England ab». Konkret profitieren von diesem Trend sollen laut der selben Quelle vor allem Produkte aus der Schweiz. Dies teilte die Werbeagentur McCann-Erickson am Donnerstag mit, die in der Schweiz regelmässig Konsumenteninterviews durchführt. Laut dem Communiqué haben 30% der Befragten angegeben, wegen des Krieges generell weniger Produkte, Marken oder Angebote amerikanischer Herkunft kaufen zu wollen. Für Produkte und Dienstleistungen aus England lag der Wert bei 15%. Die höchste Zahl der Verweigerer von amerikanischen Produkten lag mit 40% in der konsumkräftigen Altersgruppe von 25 bis 34 Jahren. Bei der Umfrage wurden 100 Einwohner in der Deutschschweiz vom 7. bis 11. April befragt, erhoben durch die Ernest Dichter SA.