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Dienstag
15.04.2003

Der weltgrösste Computerkonzern IBM hat seinen Umsatz im ersten Quartal 2003 erhöht. Als Gründe dafür nennt IBM das gut laufende Computerdienstleistungs- und Softwaregeschäft sowie zwei grosse Akquisitionen. IBM steigerte den Quartalsumsatz gegenüber der Vorjahresvergleichszeit um 11% auf 20,1 Mrd. Dollar. Dies teilte die International Business Machines Corp. (IBM) nach Börsenschluss mit. Die Übernahme der Software-Firma Rational Software und der Kauf der Consulting-Sparte des Wirtschaftsprüfers PricewaterhouseCoopers trugen zum weiteren Ausbau des Computerdienstleistungs- und Software-Geschäfts bei. Zudem senkte IBM ihre Kosten deutlich: 15 000 Arbeitsplätze wurden abgebaut und einige ältere Produktionsstätten geschlossen. Damit reagierte das Unternehmen auf die anhaltend rückläufige Nachfrage von Unternehmenskunden.

Trotz des weiter schwierigen Umfelds habe der Konzern ein starkes Quartal gehabt und Marktanteile in den strategischen Geschäftsfeldern gewonnen, sagte Firmenchef Samuel J. Palmisano vor den Medien in New York. Der Umsatz in Asien sei um 14% auf 4,5 Mrd. Dollar gestiegen. Die IBM Global Services, die Computerdienstleistungen für andere Unternehmen und Kunden erbringt, verbuchte in der Berichtszeit sogar 12 Mrd. Dollar Neuaufträge. Der Umsatz erhöhte sich damit um 24% auf 10,2 Mrd. Dollar. Die Sparte stellte damit mehr als die Hälfte des IBM-Gesamtumsatzes. Der Software-Umsatz legte um 8% auf 3,1 Mrd. Dollar zu. Im Hardware-Bereich gab es dagegen einen Umsatzrückgang um 1% auf 5,8 Mrd. Dollar. Siehe auch Die Woche der IT-Branche-Offenbarungen