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Donnerstag
04.07.2013

Das Interactive Advertising Bureau Switzerland (IAB Switzerland) will mögliche Differenzen bei der Messung von Sichtbarkeitswerten verhindern. Der Verband hat deshalb für die Sichtbarkeitsmessung von Online-Werbemitteln die Empfehlung «50/1» ausgesprochen, die ab sofort gelten soll.

Demnach gilt ein ausgeliefertes Banner nur dann als «sichtbare Impression», wenn sich mindestens 50 Prozent der Bannerfläche für mindestens eine Sekunde im sichtbaren Bereich des Browsers befinden.

«Websites laden auch Werbeplätze in den Speicher, welche sich also ausserhalb des sichtbaren Bereichs befinden», teilt das IAB mit. «Und User wiederum schliessen manchmal Webseiten direkt nach dem Öffnen innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde, ohne weiter nach unten zu scrollen.» Die Auslieferung dieser unten platzierten Werbemittel werde jedoch häufig regulär erfasst und gezählt, womit eine Differenz zwischen geladenen und sichtbaren Werbemitteln entstehe.

Die Empfehlung «50/1» wurde innerhalb des internationalen Projekts Making Measurement Make Sense (3MS) erarbeitet, das vom Interactive Advertising Bureau und weiteren Branchenverbänden aus dem Bereich (Online-)Werbung initiiert wurde. Bis jetzt gab es noch keine Standards für die Sichtbarkeitsmessung.

Am 27.6.2013: Rich-Media-Standards der IAB fassen Fuss