Hollywood verfilmt das Leben des St. Galler Fotografen Bruno Zehnder. Richard Gere spielt den berühmten Pinguin-Fotografen, der 1997 in der Antarktis ums Leben gekommen ist. Der Film basiert auf einer Liebesgeschichte, wie das US-Branchenblatt «Variety» berichtet. Eine New Yorker Ärztin hatte Zehnder damals auf einer seiner Reisen in die Antarktis begleitet. Regie führt Gregory Hoblit, mit dem Gere schon 1996 im Thriller «Primal Fear» zusammengearbeitet hat. Der Film soll teilweise in der Antarktis entstehen. Zehnder war 1997 im Alter von 52 Jahren bei einer Antarktis-Expedition ums Leben gekommen. Er hatte sich bei schlechtem Wetter verirrt und war erfroren. Der 1945 in Bad Ragaz geborene und in New York lebende Fotograf widmete sich in den letzten 20 Jahren seines Lebens ganz dem Schutz der Antarktis. Seine Monumentalbilder von Pinguinen sind etwa im Museum of Modern Art in New York ausgestellt.
Mittwoch
16.04.2003