Nach dem überraschenden Entschluss der griechischen Regierung, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ERT per sofort zu schliessen, sind Journalisten in einen landesweiten 24-stündigen Generalstreik getreten. An dem News-Streik, der nur für Berichte über die umstrittene ERT-Schliessung unterbrochen werden soll, beteiligen sich neben den Printmedien auch die privaten Radio- und Fernsehstationen.
In Athen beeilte sich die Regierung unterdessen, den vorübergehenden Charakter der ERT-Abschaltung zu betonen: So sollen die Radio- und Fernsehstationen im August ihren Betrieb in modernisierter Form wieder aufnehmen. Durch die Sanierung werden voraussichtlich aber 1400 von heute 2600 Arbeitsplätzen wegfallen.