Die zu Beginn in Tourismuskreisen aufgebaute neue Regionenmarke Graubünden mit dem Symbol des Steinbocks soll in diesem Jahr breit lanciert werden. Für August ist eine Medienkampagne geplant. Auch die Wirtschaft soll bei der neuen Vermarktung Graubündens mithelfen. Bereits hat die neue Marke in der Rhätischen Bahn (RhB) einen wichtigen Abnehmer gefunden. So soll die Marke bald die Züge zieren und an den Bahnhöfen, auf Ortsschildern und Fahrplänen präsent sein. Doch auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) werden vom Verein angesprochen, die neue Marke umzusetzen. Das Ziel ist es, dass der Kanton mit seinen verschiedenen Leistungsträgern und Produkten nach aussen unter einem Markendach auftritt. Der Lebensraum und der Wirtschaftsstandort sollen mit der Marke erkennbar werden. Diese Arbeit dauere Jahre, sagte dazu Markenratspräsident Ulrich Immler. Die Gesamtkosten des Markenaufbaus betragen laut Eugen Arpagaus, Vorsteher beim kantonalen Amt für Wirtschaft und Tourismus, 6 Mio. Franken. Der Kanton steuerte in der Anfangsphase 330 000 Franken bei. 2,3 Mio. Franken übernimmt nun der Bund im Rahmen des Projekts Regio Plus. Die restlichen Mittel müssen die an der Marke beteiligten Unternehmen selbst aufwenden.
Mittwoch
23.04.2003