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Dienstag
22.04.2003

Trix Niderau, Peter Indermaur, Peter Surber und Roland Wermelinger werden am 16. Mai in St. Gallen mit dem mit je 5000 Franken dotierten Ostschweizer Medienpreis ausgezeichnet. Die Verleihung der Preise findet in der Tonhalle St. Gallen statt. Gastredner ist der Ringier-Publizist Frank A. Meyer. Die dritte Ausschreibung des Ostschweizer Medienpreises sei qualitativ wie quantitativ ein Erfolg gewesen, heisst es in der Mitteilung der Stiftung Ostschweizer Medienpreis vom Dienstag. Insgesamt wurden 122 Arbeiten eingereicht, 8 mehr als im Vorjahr. Die Qualität der Arbeiten habe gegenüber dem Vorjahr zugenommen. Dies treffe speziell auf den Fotopreis zu, der zum erstem Mal vergeben wird. Er geht an Trix Niderau für ein Bild zum Tag der Kranken, erschienen im «St. Galler Tagblatt».

Peter Indermaur erhält den Ostschweizer Medienpreis in der Kategorie Reportage. Indermaur beschrieb im «Magazin» des «Tages-Anzeigers» unter dem Titel «Mutterkind» die Pflege seiner Mutter. In der Sparte Tagestext wird Peter Surber für sein Plädoyer «Für ein Theater der Einmischung», erschienen im «St. Galler Tagblatt», ausgezeichnet. Bereits zum zweiten Mal prämiert wird ein Beitrag des Radio-Journalisten Roland Wermelinger. Er schilderte unter dem Titel «Verkauft, verdingt, verbraucht» das Schicksal von Verdingkindern, ausgestrahlt in «Input» von Schweizer Radio DRS 3.