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Freitag
20.03.2026

Medien / Publizistik

Trotz Abschwächungen bleibt das Sparprogramm des Bundes umstritten... (Bild: Wikipedia)

Trotz Abschwächungen bleibt das Sparprogramm des Bundes umstritten... (Bild: Wikipedia)

National- und Ständerat haben am Freitagvormittag das «Entlastungspaket 2027» mit 130 zu 63 Stimmen respektive 34 zu 10 Stimmen unter Dach und Fach gebracht. 

Das Sparprogramm, das nach dem Rasenmäherprinzip viele verschiedene Bereich betrifft, stiess unter anderem in der Kulturbranche auf Kritik.

So nahm die Taskforce Culture den Schlussentscheid des Parlaments mit «grosser Sorge zur Kenntnis». Zwar habe das Parlament das Kürzungspaket gegenüber dem bundesrätlichen Vorschlag abgeschwächt. Doch auch in der entschärften Form bleibe das Vorhaben ein «falscher politischer Prioritätenentscheid».

Kultur sei «kein Restposten». «Wer in diesen Bereichen abbaut, schwächt nicht nur die Kultur, sondern auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Innovationsfähigkeit und die demokratische Resilienz der Schweiz», schreibt der spartenübergreifende Zusammenschluss von Kulturorganisationen weiter.