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Donnerstag
24.04.2003

Der Handy-Dienstleister EMTS hat im letzten Jahr ein Betriebsergebnis (EBITDA) von minus 36,1 Mio. Euro eingefahren. Der Umsatz brach um 21,4% auf 126,6 Mio. Euro ein. Christian Rosner, der neue Geschäftsführer, sagte am Donnerstag: «Ich weiss, dass die Ergebnisse katastrophal sind. Wir sind jedoch überzeugt, das Schlimmste hinter uns zu haben.»

Gründe für das negative Ergebnis seien unter anderem die schlechte Marktsituation im Bereich der Service- und Reparaturanbieter in der mobilen Telekommunikation und die Vertragsauflösung durch Nokia, den grössten Kunden von EMTS. Anfang Jahr hatte sich EMTS aus der Schweiz zurückgezogen, 80 Personen erhielten das Entlassungsschreiben. EMTS war zudem wegen möglicher Unregelmässigkeiten in der Rechnung 2001 in die Schlagzeilen geraten. Der forensische KPMG-Bericht sei pflichtgemäss an die Staatsanwaltschaften in Wien und Zürich als Sachverhaltsdarstellung sowie an die Börsenaufsicht der SWX in Zürich weitergeleitet worden, hiess es am Donnerstag vor den Medien.