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Dienstag
24.02.2026

Medien / Publizistik

Die ehemalige Bundespräsidentin und Medienministerin Doris Leuthard ist von der Walliser Kantonsregierung zur Präsidentin der neu gegründeten Stiftung Beloved ernannt worden. Der Geldtopf unterstützt die Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana.

Das Anfangskapital der Stiftung setzt sich zusammen aus einer Million Franken für den Betrieb der Stiftung sowie aus Spendenzusagen von derzeit 17 Millionen Franken, darunter die 10 Millionen Franken, die der Walliser Staatsrat beisteuern will.

Die neue Stiftung soll den Opfern und ihren direkt betroffenen Angehörigen «kurz-, mittel- und langfristig» Unterstützung zukommen lassen und Projekte zum Gedenken an die Opfer sowie Präventionsmassnahmen mitfinanzieren, wie der Kanton Wallis mitteilt.

Neben Doris Leuthard gehören zum Stiftungsrat die beiden Ärzte François Sarasin, ehemaliger Leiter der Notfallstation der HUG, und Mette M. Berger, Honorarprofessorin der UNIL für Intensivpflege und Ex-Leiterin des Zentrums für Schwerbrandverletzte des CHUV.

Weiter gehören zu dem neuen Gremium Roberto Taibo, Senior Account Executive eines multinationalen Rechenzentrumsbetreibers und Vertreter der Familien der Schweizer Opfer, Anne-Carole Dufour, Vertreterin der wichtigsten privaten Gönnerinnen und Gönner, Nicola Thibaudeau, Ingenieurin und Verwaltungsratsmitglied mehrerer Unternehmen, Anne-Christine Fornage, ordentliche Professorin für Privatrecht an der UNIL, sowie General Jacques Hébrard, Vertreter der Familien der französischen Opfer und ehemaliger nationaler Koordinator für die Unterstützung von Opfern und Familien von Katastrophenopfern bei der französischen Délégation Interministérielle à l’Aide aux Victimes.