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Montag
12.11.2001

Den Hauptpreis der 5. Internationalen Kurzfilmtage hat Mark Monheim (24) für seinen Dokumentarfilm «Michelle» gewonnen. Der Film zeigt das Leben der dreieinhalbjährigen Michelle, die seit der Geburt wegen eines seltenen Defekts des Atemzentrums im Spital lebt. Der Filmstudent erhält 6 000 Fr. Der von der Kulturstiftung Winterthur gestiftete Preis für die beste Schweizer Produktion ging ex aequo an «Das Engadiner Wunder» von Anka Schmid (40) und Tanja Stöcklin (42) sowie an «So oder so» von Lawrence Grimm (23). Der Preis ist mit 4 000 Fr. dotiert. Die Genferin Ursula Meier (30) wurde für ihre Regiearbeit ausgezeichnet. Sie erhielt für ihren Film «Tous à table» den mit 5 000 Fr. dotierten Förderpreis des Schweizer Fernsehens DRS. Das Publikum wählte den Dokumentarfilm «Viaje en taxi» des Filmemachers Nico Gutmann (31) zu ihrem Favoriten. Und die Jury erwähnte speziell den Kinotrailer, mit dem für die Filmtage geworben wurde. Produziert hat ihn der Zürcher Chris Niemeyer (27). 6 000 Kinofans haben dieses Jahr die Winterthurer Kurzfilmtage besucht. Das sind 2 000 Personen mehr als im Vorjahr, meldeten die Veranstalter am Sonntagabend.