Aus Sicht des Kantons Zürich ist die erstmalige öffentliche Plakat-Grossausschreibung ein finanzieller Erfolg: «Dank der Ausschreibung verdreifacht sich ab 2021 der Erlös, der in die Verkehrsinfrastruktur investiert wird», teilte die Baudirektion am Montag mit.
Für die Mehreinnahmen sorgen die Allgemeine Plakatgesellschaft (APG) und Clear Channel: Drei der sieben ausgeschriebenen Lose gehen an die APG. Sie ist künftig für die Vermarktung der Plakatflächen in den Regionen Glattal, Greifensee/Pfäffikersee sowie um das rechte Zürichseeufer zuständig.
Clear Channel sicherte sich die Vermarktungsrechte für die Regionen linkes Zürichseeufer, Knonaueramt, Limmattal, Unterland, Weinland und das Tösstal.
Im Gegenzug für die Vermarktungsrechte müssen die beiden Plakat-Konzerne dem Kanton Zürich eine Abgabe entrichten. Zusammengerechnet sind das ab 2021 pro Jahr 1,55 Millionen Franken für die 650 kantonalen Plakatflächen.
Nicht Teil der Ausschreibung waren die Städte Zürich und Winterthur, die ihre Konzessionen jeweils selber vergeben.