65 Betreiber von Sex-Sites haben mit der Handelsaufsichtsbehörde FTC einen aussergerichtlichen Vergleich geschlossen. Die Behörde und das Justizministerium des Staates New York hatten den Internetfirmen vorgeworfen, illegal bei Tausenden von Kunden Geld für vermeintlich kostenlose Sextouren im Internet abgebucht zu haben. Um Zugang zu erhalten, mussten die Surfer gemäss FTC ihre Kreditkartennummern angeben. Den Kunden sei vorgegaukelt worden, dass die Daten nur gebraucht würden, um festzustellen, ob sie volljährig waren. Tausenden von Kunden seien später monatliche Mitgliedsbeiträge zwischen 20 und 90 Dollar abgebucht worden. Einigen Kunden wurde Geld abgezogen, obwohl diese nie auf den Websites waren. Die Firmen stellten ihre Rechnungen zudem mit anderen Absendern aus als die Sexsites, so dass die Konsumenten oft nicht wussten, von wem sie stammten. Jetzt zahlen die Betreiber von Sex-Sites 30 Mio. Dollar, die je zur Hälfte an das US-Finanzministerium und den Staat New York gehen.
Dienstag
06.11.2001